Rauchmelder

Rauchmelder - Lebensretter


Brandrauch ist hoch giftig und somit tödlich. Darum können auch kleine Brände zur lebensbedrohenden Gefahr werden. Vor allem schlafende Menschen sind gefährdet. Sie drohen bei einem Brand durch den Rauch zu ersticken. Wir empfehlen daher den Einbau von mehreren Rauchmeldern in Wohnhäusern. Darüber hinaus gibt es in mittlerweile 12 von 16 Bundesländern eine Rauchmelderpflicht. Rheinland-Pfalz gehört zu einem dieser Bundesländern. Ein Rauchmelder erkennt frühzeitig den tödlichen Brandrauch und warnt durch einen lauten, durchdringenden Alarmton. Menschen können so frühzeitig geweckt und alarmiert werden. In der Anschaffung kosten die kleinen Lebensretter nur wenige Euro.

Die meisten Rauchmelder werden mit einer Batterie betrieben. Geht deren Ladung zu Ende, gibt der Rauchmelder einen entsprechenden Ton. Wir empfehlen die Batterie bei jeder Zeitumstellung zu wechseln. Viele Melder funktionieren nach dem Streulichtprinzip. Dabei wird im Gerät eine Lichtquelle aktiviert. Ist Rauch in einer bestimmten Konzentration vorhanden, reagiert der Rauchmelder und löst den Alarm aus.

  • Ein Rauchmelder pro Wohnung als Mindestschutz zwischen Wohn- und Schlafbereich. Besser jedoch, Rauchmelder vor jedem Schlafbereich und in den Schlaf- und Kimmerzimmern
  • Bei mehrgeschossigen Gebäuden Rauchmelder auch im Treppenhaus montieren
  • Rauchmelder können auch durch Kabel miteinander verbunden werden. Bei einer Gefahr alarmieren alle Melder gleichzeitig.
  • Rauchmelder an der Decke anbringen und möglichst in der Raummitte
  • Von Wänden oder Einbaumöbeln Mindestabstand von 0,5 Meter beachten.



Tipps vor dem Kauf
Rauchmelder sind nicht teuer. Gute Geräte sind bereits für einen Preis von etwa zwanzig Euro im Elektrofachhandel oder Baumarkt zu erhalten. Beachten Sie vor dem Kauf die folgenden Punkte:

  • Das Gerät sollte auf optischer Basis funktionieren
  • Achten Sie auf akustische Signalisierung einer leeren Batterie
  • Das Gerät sollte mit einem CE- und dem GS-Zeichen versehen sein
  • Der Rauchmelder sollte einen Testknopf haben, mit dem das Gerät überprüft werden kann
  • Achten Sie auf die Möglichkeit, mehrere Geräte miteinander vernetzen zu können
  • Für Gehörlose gibt es Ausführungen mit Blitzlicht und Vibrationsgeber, der nachts unter das Kopfkissen gelegt wird.

Zur besseren Verbraucherinformation gibt es seit dem Jahr 2011 das neue ,,Q"- ein unabhängiges Qualitätszeichen, das für Rauchmelder mit erweiterter Qualitätsprüfung steht. Die folgenden Leistungsmerkmale sind ausschlaggebend:

  • Geprüfte Langlebigkeit und Reduktion von Fehlalarmen
  • Erhöhte Stabilität, zum Beispiel gegen äußere Einflüsse
  • Fest eingebaute Batterie mit mindestens 10 Jahren Lebensdauer 


Wo werden Rauchmelder installiert?

In Privathäusern gehören Rauchmelder unter die Zimmerdecke und am besten in die Raummitte. Vorzugsweise sind sie vor und in den Schlafräumen zu installieren, vor allem wenn Sie dort elektrische Geräte wie Heizdecken, Fernsehgeräte oder ähnlichem benutzen. Auch die Kinderzimmer sollten unbedingt durch zusätzliche Melder geschützt werden. 

In Häusern mit mehreren Stockwerken sollten die Rauchmelder im Flur auf den Etagen montiert werden. Im Keller sollten die Melder auf keinen Fall vergessen werden. In Küche und Bad sollten Sie auf einen Rauchmelder verzichten. Durch Koch- und Wasserdampf könnten Fehlalarme ausgelöst werden. Daher eignen sich auch besonders staubige Räume nicht für die Installation von Rauchmeldern. 

Sparen Sie nicht an Ihrem Leben - Schützen Sie sich und Ihre Familie

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